Medien- und Kulturpädagogik

Fakultät für Sozialwesen, Hochschule Mannheim

Nachbarschaftshaus Rheinau

Nachbarschaftshaus Rheinau
Rheinauer Ring 101-103, 68219 Mannheim
Tel. 0621/891123 Fax 0621/8995763 E-Mail: bezirk.sued@gmx.de


Organisation

Das Nachbarschaftshaus Rheinau ist eine Einrichtung der öffentlichen Jugendhilfe der Stadt Mannheim, Fachbereich Kinder, Jugend und Familie- Jugendamt, Abteilung Jugendförderung. Das Jugendhaus existiert bereits seit 1962 und bildet das Zentrum der regionalen Jugendarbeit im Mannheimer Süden, zu dem auch die Jugendtreffs in den Stadtteilen Neckarau und Lindenhof zählen. Der Trägerverein e.V. verwaltet einen Teil der Einrichtung für die bürgerschaftliche Nutzung.
Das pädagogische Fachpersonal der Einrichtung besteht aus 3 fest angestellten Sozialarbeitern (Diplom Sozialarbeiter, Diplom Soz.Päd, Psychologe) und 4 weiteren Teilzeitkräften, die auf Stundenbasis arbeiten.
Die Einrichtung ist für das Basisangebot der Kinder und Jugendlichen wöchentlich an fünf Nachmittagen in der Zeit von 14-17 Uhr geöffnet. Zusätzlich gibt es Öffnungszeiten für Jugendliche (ab 14 Jahre) an den Tagen Montag, Mittwoch und Freitag jeweils abends in der Zeit von 18-22 Uhr. Termine für Sonderveranstaltungen wie beispielsweise Ausflüge und Projekte werden per Flyer bzw. im Internet jeweils rechtzeitig bekannt gegeben.


Angebote des Nachbarschaftshauses Rheinau

Das Nachbarschafthaus Rheinau bietet Kindern und Jugendlichen vielfältige Freizeitaktivitäten und Möglichkeiten, wie z. B. ein Sportprogramm, bei dem unter anderem auch geklettert wird, eine Bastelgruppe, ein Treffpunkt für Kinder und Jugendlichen in Form eines Cafés, sowie verschiedene Sonderveranstaltungen, wie z. B. Ausflüge oder Ferienfreizeiten.
Davon abgesehen gibt es auch ein medienpädagogisches Angebot, nämlich den Computershop bzw. das Internet-Café, welches für Kinder ab 6 Jahren und für Jugendliche bis 25 Jahren offen ist. Der Computershop ist je nach Wochentag nachmittags oder abends geöffnet, wobei das Nachmittagsprogramm für die Altersgruppe von 6-14 Jahren und das Abendprogramm nur für Jugendliche ab 14 Jahren nutzbar ist.
Im Rahmen des Computershops besteht für die Kinder und Jugendlichen nicht nur die Möglichkeit, sich an einer Vielfalt von Computerspielen auszuprobieren, sondern sie können auch mit Office-Anwendungen an den insgesamt 16 Computern arbeiten und z. B. Bewerbungen erstellen. Durch den Internetzugang, der an jedem Computer vorhanden ist, haben sie außerdem die Möglichkeit, Informationen zu recherchieren oder weltweit zu kommunizieren. Dabei ist natürlich immer ein Mitarbeiter (Medienberater / Psychologe)– Herr Wilfried Johnson – anwesend, der die Kinder und Jugendlichen fachgerecht betreut, den Umgang mit dem Computer und Internet erklärt und in diesem Kontext auch Medienberatung anbietet.


Pädagogische Ziele:

Das Ziel der Einrichtung Computerworkshop im Nachbarschaftshaus Rheinau ist die offene, klassische Jugendarbeit. Das beinhaltet eine sinnvolle Freizeitgestaltung, Hilfen im Lebensumfeld und Bildung auch für Schulkinder aus den eher unteren sozialen Schichten. Weitere Themen sind: Emanzipation, Chancengleichheit und stadtteilnahe Jugendarbeit.

Die Einrichtung benennt drei wichtige Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen, die im Nachbarschaftshaus Rheinau befriedigt werden: Bewegung, Medien und ein Treffpunkt.
Das Haus bietet viel Platz und neben dem Computershop auch zahlreiche weitere Angebote, wie schon erwähnt Z.B. Sport, ein Café, Basteln und Kochen.

Im Computershop selbst sollen den Kindern und Jugendlichen Medienkompetenzen vermittelt werden. Sie sollen im Umgang mit dem Internet, mit personenbezogenen Daten und bei Computerspielen unterstützt werden und hilfreiche Tipps bekommen.
Der Computershop soll sowohl als Treffpunkt dienen, als auch zum gemeinsamen Spielen, dem Ausprobieren am Rechner, Bewerbungen schreiben, ausdrucken u.v.m. einladen.
Das Angebot der Medien soll den Kindern und Jugendlichen ein attraktives, aktuelles und alltagsnahes Umfeld bieten.


Einschätzung:

Die Kinder und Jugendlichen können sich am Computer und Internet ausprobieren und lernen den adäquaten Umgang mit diesem Medium. Sie geben ihr Wissen an andere weiter und helfen sich somit gegenseitig. Im Computershop wird nach dem Grundsatz „learning by doing“ gearbeitet.
Für Fragen und Hilfen steht immer ein Mitarbeiter zur Verfügung. Die Betreuung geht dabei über die reine Mediennutzung hinaus. Neben Konfliktlösung und Unterstützung bietet das Medium dem Mitarbeiter die Möglichkeit, in die alltagsnahe Welt der Kinder einzutauchen und deren Probleme und familiäre Hintergründe kennen zu lernen.
Des Weiteren werden den Kindern und Jugendlichen in der Einrichtung soziale Regeln vermittelt. Sie müssen beispielsweise grüßen, dürfen im Haus nicht rennen und müssen sich an die Regeln bezüglich Altersgrenzen für das Internet und verbotene Seiten halten. Werden die aufgestellten Regeln nicht beachtet, kann dies zur Folge haben, dass der Betroffene für eine bestimmte Zeit den Computershop nicht besuchen darf.

Die Einrichtung macht den Eindruck eines Vorzeigeobjektes bezüglich der Kinder- und Jugendarbeit. Es wird auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen eingegangen und ihnen eine adäquate Betreuung und eine sinnvolle Freizeitgestaltung geboten.

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